Papier statt Plastik? Wir sind einen Schritt weiter und setzen auf Graspapier – die extrem ressourcenschonende Variante zu ihrer Verwandten aus Holzfaser. Bei der Herstellung von Graspapier wird nicht nur der Primärrohstoff Holz reduziert, sondern auch Wasser, Energie und CO2. Und zwar in beachtlicher Menge.
Anstatt auf frischen Zellstoff aus Holz zurückzugreifen, dient Gras als neuer Primärrohstoff – eine riesige Ressource, die regional verfügbar ist und von ökologischen Ausgleichsflächen stammt: Sieben Millionen Tonnen in Deutschland, 80 Millionen in Europa. Derzeit bestehen bis zu 50 Prozent des Faseranteils aus Grasfasern, der Rest aus Recyclingpapier.
Aus Graspapier können nicht nur Verpackungen, sondern auch andere Papier- und Kartonprodukte hergestellt werden wie Polster-, Stopf- oder Füllmaterial. Weitere Vorteile: Graspapier ist vollständig recycelbar, kompostierbar – und duftet wunderbar nach getrocknetem Heu.